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Zur Geschichte des translozierten Hauses

Eine Aufnahme der Büdnerei die im Mitteilungsblatt des Altertumsvereins für das Fürstentum Ratzeburg im August 1919 erschien.

Die Büdnerei Nr. 2 ist Ende des 16. Jahrhunders aus einem wüst gewordenen Hof entstanden. Der angegebene Grundriss der Stelle gibt Krüger in seinem Buch "Bau- und Kustdenkmälern, Neubrandenburg 1934" an. Dieser stimmt bis auf einen Umbau im rechten hinteren Teil zu einem Stall mit dem vorgefundenem Grundriss des Gebäudes überein. 1587/1605 hat Carsten VOSS als namentlich mir erstgenannter diese Stelle. Nach weiterer wechselvoller Geschichte hat Sie im Jahre 1795 der Weber Hinrich OLLMANN. Dieser läßt den Giebel des Hauses erneuern und die Inschrift "HINRICH OHLMANN 1795" in den Torbalken einbringen.

Die Veränderungen in 1795, sowie der indentische Grundriss mit der Büdnerei belegen, dass es sich bei der oben abgebildete Scheune um die Ende 16. Jhd. entstandene Büdnerei handelt.

Das Haus habe ich den damaligen Besitzern Liesbeth und Erich Heimert zu verdanken. Das Denkmalschutzamt des Kreises stimmte einer Umsetzung zu, entließ das Haus dann aber gegen meinen Wunsch nach dem Aufbau aus dem Denkmalschutz.